Der Goldene Schnitt – Schönheit und Harmonie in euren Fotos

Habt ihr schon einmal etwas vom Goldenen Schnitt gehört? Den Kunstinteressierten unter euch wird er als Element der Bildkomposition geläufig sein, wie es beispielsweise viele berühmte Maler der Renaissance verwendet haben. Die Harmonie und Vollkommenheit, die Raffael oder Dürer damit in ihren Werken ursprünglich erzielen wollten, könnt ihr auch auf die Fotografie übertragen. Damit werden eure Schnappschüsse zu einem interessanten, ästhetischen Augenschmaus! Snapfish erklärt euch in diesem Blog Beitrag, worauf ihr achten müsst, wenn ihr den Goldenen Schnitt wirkungsvoll einsetzen möchtet.

Boat dock in Lake Tahoe with mountains in the background

Mut zur Asymmetrie haben:Wenn ihr euer Bildmotiv in der Bildmitte positioniert und eure Fotokamera automatisch scharf stellen lässt, so erhaltet ihr, was die Schärfe angeht, das beste Ergebnis. Doch ein Bild, in dem zum Beispiel eine wunderschöne Blume oder Person genau in der Mitte platziert ist und nach rechts und links den gleichen Abstand zum Bildrand hat, wirkt schnell langweilig und statisch. Weicht also ruhig bewusst davon ab!

Den Bildraum gliedern: Hinter dem Goldenen Schnitt verbirgt sich eine recht aufwendige mathematische Formel, mit der sich die Gelehrten schon in der griechischen Antike auseinandersetzten. Ihr müsst aber kein Mathe-Genie sein, um vom Effekt des Goldenen Schnitts in euren Fotos profitieren zu können. Die sogenannte „Drittel-Regel“ ist eine Vereinfachung des Goldenen Schnitts und lässt sich ganz leicht anwenden: Dazu müsst ihr zunächst die gesamte Bildfläche eures Schnappschusses in ein gedachtes Gitternetz gliedern, sodass ihr neun gleichgroße Felder erhaltet. Schaut mal in den Einstellungen eurer Digital-Kamera oder eures Smartphones –praktischerweise kann man sich dort oft diese Hilfslinien auf dem Bildschirm einblenden lassen. Als nächstes solltet ihr euer gewähltes Bildmotiv entweder an den Schnittpunkten oder entlang der gedachten beziehungsweise angezeigten Senkrechten positionieren.

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Besser die Atmosphäre einfangen: Mit dieser Methode des Bildaufbaus holt ihr noch mehr aus eurem Bild heraus, da der Fokus nicht nur auf dem Hauptmotiv liegt, sondern ihr auch die Atmosphäre und Umgebung einfangt. So wirkt das Bild erheblich interessanter für den Betrachter, wenn ihr euch nicht nur auf den knorrigen Baum mit seinen vielen Verästelungen konzentriert, sondern auch dem dunklen, mit schweren Wolken verhangenen Herbsthimmel Platz in eurem Bild einräumt. Betrachtet das nächste Mal professionelle Fotografien genauer – ihr werdet bemerken, dass sehr viele dieses Kompositionselement enthalten.

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Jetzt habt ihr ein tolles Motiv gefunden und es mit Hilfe unserer Tipps interessant in Szene gesetzt – wie könnt ihr eure Aufnahme nun voll zur Geltung bringen? Snapfish bietet euch zahlreiche Möglichkeiten, die euch das passende „Gewand“ für eure eingefangenen Momente liefern. Wie wäre es beispielsweise Papa unter dem Weihnachtsbaum mit einem tollen Landschaftsbild eures letzten gemeinsamen Urlaubs zu überraschen? Als Leinwanddruck wird es zum atemberaubenden Hingucker in seinem Arbeitszimmer oder Büro!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Experimentieren mit der Bildkomposition!

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